Verbote adé

Es ist ein lauer Sommerabend. Brigitte und ich sind auf unserem Brainstorming-Spaziergang und tauschen uns über die neuesten Themen rund um unsere gemeinsamen Projekte aus. Inzwischen ist es 21:30 Uhr, als wir allmählich zurückkommen. Brigitte sagt: „Ich habe großen Hunger! Hast du auch noch Hunger? Wollen wir noch was kochen?“

Meine spontane Reaktion: „Es ist zu spät, um noch etwas zu kochen.“

Brigitte erwidert: „Wieso?“

Ich antworte fadenscheinig: „Es ist total ungesund so spät noch warm zu essen. Da wird man dick von.“ In mir spürte ich aber ein deutliches Hungergefühl, weil wir noch nichts zu Abend gegessen hatten und die letzte Mahlzeit schon 6 Stunden zurück lag.

Brigitte bleibt hartnäckig und fragt mich: „Kann es sein, dass es bei dir ein Thema mit spätem Essen gibt?“

Ich grummel vor mich hin, die Fragerei fängt an mich zu nerven. Gleichzeitig meldet sich mein Magen. Offenbar hat er sich auf Brigittes Seite gestellt, denn unüberhörbar knurrt er mich an.

Diplomatisch schlägt Brigitte vor: „Ich kann ja schon mal mit dem Kochen anfangen und du kannst, wenn du magst, eine Runde metamonie machen und dir das Thema anschauen, warum du so spät nichts essen kannst – was meinst du?“

Mein Magen stimmt laut knurrend zu. Also gebe ich mich geschlagen und lege los. Als ich mich zum Entstehungspunkt des Themas begebe, sehe ich mich als Kind. Mir wurde beigebracht, dass ich nach 19 Uhr nicht warm essen dürfe und erhielt ein entsprechendes Verbot dazu.

 

Mit Hilfe von metamonie löse ich das Verbot für mich auf.

Die Bilder verschwinden und das Thema fühlt sich gelöst an. Jetzt frage ich mich erneut, wie es mir damit geht, kurz vor 22 Uhr noch zu essen.

Die vorher noch vorhandenen Gedanken, so spät dürfe man nicht mehr essen, weil es ungesund sei, sowie das Gefühl der Beklemmung, sind verschwunden. Stattdessen freue ich mich auf das leckere Essen, was Brigitte während dieser halben Stunde zubereitet hat. Ich kann das Essen genießen, ohne das schlechte Gefühl, etwas Verbotenes zu tun.

Am nächsten Tag reflektierte ich den Vorfall noch einmal und stellte für mich fest, Verbote aus der Kindheit können auch im Erwachsenenalter eine enorme Wirkung auf uns haben und uns in unserer Freiheit einschränken. Das Positive dabei ist, Verbote und Glaubenssätze sind lös- und umkehrbar. Das heißt, die Freiheit kann jederzeit wieder zurückgewonnen werden.

Wenn du ähnliche Erfahrungen gemacht hast oder dich auch freier fühlen möchtest, melde dich gern bei uns über kontakt@metamonie.de

Wir freuen uns auf dich!

 


Stell dir vor, es wäre möglich, dass dich nichts und niemand aus der Ruhe bringen könnte... dass du in jeder Situation entspannt und gelassen bleibst... 

Stell dir vor, du könntest all die negativen Erfahrungen und Erlebnisse deines Lebens lösen. 

All das und vieles mehr ist mit metamonie möglich.